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Sonntag, 27. August 2017

Ehrlich? Eine Bomberjacke?

So in etwa lauteten die ersten Worte meines Freundes auf die Aussage 'Ich nähe mir eine Bomberjacke' als nächstes folgte dann ein skeptischer Blick. Als die Jacke allerdings fertig war, gestand sich auch mein Freund ein, dass sie schön und gut geworden ist.


Die erste Jacke




Ich habe schon häufig Cardigans genäht doch noch nie eine richtige Jacke mit allem drum und dran. Meine erste Jacke sollte also eine Bomberjacke werden. 
Euphorisch wie ich bin ging ich dann optimistisch an die Sache ran. Mein Optimismus verlies mich allerdings kurz, als ich erfuhr was ich alles benötige. Ein Beleg muss für Stabilisierung sorgen. Da er dies alleine nicht schafft, muss auch noch Bügelvlies zur Verstärkung her. Alles so Dinge, die ich noch nie gemacht habe. Doch wer nicht wagt der nicht gewinnt. Also kam mein Mut langsam wieder und gestern habe ich mich dann ans Werk gemacht. 

Zugeschnitten war alles relativ schnell, doch danach kamen die ersten Tücken. Da ich noch nie einen Beleg eingenäht habe, suchte ich auf Youtube nach einem passendem Video. Ich fand allerdings nur Videos zum verwenden eines Belegs bei einem Shirt. Naja dachte ich mir, kann ja bei einer Jacke nicht so anders sein. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kam ich dann doch ganz gut mit dem Beleg zurecht und bin sehr stolz auf das Ergebnis. 

Natürlich ist sie nicht perfekt, doch gut genug um draußen ausgeführt zu werden und das ganz ohne vornähen. Ja ich gebe zu, ich nähe nie vor. *haha


Zum Material



Alles ist von Stoff&Stil. Ich habe den Laden in Dortmund besucht, doch auch online gibt es alles, was man für seine Bomberjacke benötigt. 
Auch das Schnittmuster ist von Stoff&Stil. Ich bin verliebt in diese Schnittmuster aber eins muss ich sagen. Die Anleitungen sind nichts für Anfänger. Gefühlt steht nur jeder zweite Schritt drin und wenn versucht wird mit einer Abbildung Abhilfe zu schaffen, versteht man nach der Abbildung noch weniger als vor (Leider wahr)

Ich entschied mich für einen sehr auffälligen Stoff. Ich kann nicht mal richtig beschreiben was das Muster darstellen soll. Auf alle Fälle erinnert es sehr stark an die Musterung meines Liebeskind Geldbeutels - ob das wohl Absicht war ?

Nein war es nicht aber mein Geschmack und meine Vorliebe zu Schlangenprint bleibt eben und dies hier ähnelt der Prägung doch sehr.

Bei den Bündchen griff ich zu glänzendem Dunkelblau. Der Reißverschluss ist Silber.





Was sagt ihr zu meinem Schatz?
Gefällt sie euch und habt ihr das Schnittmuster vielleicht auch schon einmal ausprobiert?


Lieben Gruß
eure Julia

Sonntag, 20. August 2017

Der klassische Shopper

Nachdem ich gestern ein wenig daneben lag mit der Farbe meines Stoffes, dem Schnitt (selbst designed) und dem ganzen Konzept habe ich mich heute auf etwas berufen, was eigentlich nie daneben geht, dem Shopper. 

Was an meinem ein wenig anders ist als bei dem klassischem Shopper und worauf ich diesmal Wert gelegt habe, erfahrt ihr jetzt.


Eine sichere Wahl



Einen Shopper zu nähen ist eine sehr sichere Wahl, da er leicht zu nähen ist und man ihn nach seinen Belieben abändern kann. Ich habe mich diesmal für mein Schnäppchen, dem orangenem Kustleder und einem blauen Jeansstoff entschieden. Bei dem Innenmuster griff ich zu einem sehr alten Schätzchen von mir, einer japanischen Baumwolle. Als Träger habe ich einen alten Taschenträger einer alten Clutch benutzt. Diese war schon sehr abgenutzt, ganz im Gegenteil zu ihrem Träger. 

Ich habe mich diesmal für einen Träger aus Kunstleder entschieden, da er zur Gesamterscheinung der Tasche passt. Diesen habe ich mit je einer Hohlniete befestigt, das Kunstleder habe ich dabei doppelt genommen für mehr Festigkeit. Wenn ich nächste Woche bei Stoff&Stil bin *freu* werde ich neue Hohlnieten holen und an jeder Seite noch eine zweite zur Vorsicht anbringen. 

Worauf habe ich wert gelegt?




Bei anderen euch bereits vorgestellten Taschen habe ich komplett auf Innentaschen verzichtet, doch es hat sich gezeigt, ich brauche welche. 
Zum mindest für meine Schlüssel und Kopfhörer, da man diese sonst ohne ersichtliches Ende sucht und letzten Endes der gesamten Belegschaft den Inhalt seiner Tasche präsentiert. Bei meinem Glück fällt dann auch noch etwas hin, ein Labello. Der so wunderschön rollt, bis ganz nach vorne (bedenke ich sitze immer hinten) sodass ich schon morgens unglaublich genervt bin. 

Also habe ich dieser Tasche wieder zwei Innentaschen geschenkt. Beide haben die selbe Breite, einer allerdings nur die halbe Höhe. Diese ist, jeder kann es sich denken, für meine Schlüssel. 

Außerdem habe ich, wie es nun bei jeder Tasche sein wird eine Schlaufe mit meinem Bloggernamen und hoffentlich irgendwann dem Namen meines Labels angebracht. 
Diese passe ich mit der Farbe der Schrift sowie dem verwendeten Leder immer der genähten Tasche an. 

Ist sie es, die perfekte Tasche?




Ich habe um ehrlich zu sein aufgegeben, zu sagen, dass diese oder jene die perfekte Tasche ist. Das habe ich zuletzt bei meiner Liebeskind Tasche gesagt und auch gedacht. Doch warum nähe ich dann weiterhin immer wieder Taschen? Es klingelt oder? Ich gebe es auf. Alle meine Taschen sind wunderschön und jede ist komplett verschieden.



Lasst mich wissen, was ihr von meiner neuen Tasche haltet.

Lieben gruß
Eure Julia

Sonntag, 13. August 2017

Freestyle

Nicht zum ersten Mal gestehe ich auf meinem Blog, dass ich Freestyle Projekte sehr gern habe. Ich finde seine eigenen Ideen umzusetzen und sich vom Stoff, bis zur Größe, bis hin zur Form alles selbst zusammenstellen und auszudenken, mit das schönste am nähen. 

Wenn man nicht unbedingt ein Tutorial über das besagte Stück veröffentlicht, ist man wirklich die einzige Person, die dieses Stück besitzt. 



So wie ich in diesem Falle die Einzige bin, die diese Tasche besitzt. 


Mein Freund ging gestern zu einem Kollegen Fußball schauen und ich habe die Zeit genutzt um ein wenig zu experimentieren! Ich liebe es. Wenn mein Kopf klar ist und ich Zeit habe beginne ich zu überlegen, was ich noch nie genäht habe. Sei es ein Geldbeutel mit Steckschloss oder ein eng anliegender Lederrock. All so Dinge gehen mir dann durch den Kopf und am Ende widme ich mich dann dem, wozu ich grad alle benötigten Materialien vorhanden habe. 

Also fiel meine Wahl heute auf ...

eine neue Tasche. 


Neben Hosen und Kleidern nähe ich Taschen mit am liebsten. Grade im Freestyle. Es ist machbar und nicht so schwer wie ein Pullover oder eine Bluse ganz ohne Schnitt zu nähen. Gut auch das bekomme ich hin, doch heute war mir nicht nach kompliziertem nähen sondern nach freiem nähen, wobei ich runter kommen kann. 

Das besondere an dieser Tasche? Der rundliche Reißverschluss. Schon oft habe ich Reißverschlüsse eingenäht, doch noch nie in eine Rundung. Auch eine Tasche mit Rundungen habe ich noch nie genäht. So habe ich mich also heute einer Tasche mit einer rundlichen Form gewidmet. Innentaschen hat diese Tasche nicht, da ich hierfür eine Kosmetiktasche habe und an sich nie wirklich viel Kleinkram mit mir rumschleppe. Wichtig war mir allerdings meine Schlüssel wieder zu finden. Ohne Innentaschen wird es manchmal sehr schwer, den Schlüssel im ganzen Chaos schnell ausfindig zu machen. 





Also habe ich kurzerhand meiner Tasche zwei Druckknöpfe verpasst. Die anderen Seiten der beiden Druckknöpfe befinden sich an kleinen Lederriemen an meinen Schlüsseln. So finde ich sie super schnell wieder und brauche nicht eine Sekunde zu suchen.

Wie gefällt euch meine neue Tasche?
und was haltet ihr von der Idee mit den Schlüsseln?

Lasst es ich wissen und hinterlasst mir ein Kommentar. 


Lieben Gruß
eure Julia

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Hier eine kleine Vorschau auf meinen nächsten Post! Ich habe mich an neuen Kragenformen probiert. Wie auch ihr diese Kragen mit einem einfachen T-Shirt Schnittmuster hin bekommt und vieles Mehr erfahrt ihr nächste Woche hier auf Fashionfightgerman.blogspot.de.

Samstag, 12. August 2017

Anzughose aus Jersey? Geht das?

Viele von euch wissen ja, dass ich auf lockere Anzughosen stehe! So habe ich mir vor kurzem eine aus grauem nicht dehnbarem Stoff genäht. Diese wirkt schon sehr schick und zurückhaltend. Inspiriert von Aachener Liebe und anderen lieben Näherinnen habe ich mich an eine Anzughose aus Jersey gesetzt.



Jersey und Schick passt das? 


Bei enganliegenden Kleidern oder Oberteilen auf jeden Fall, da brauche ich gar nicht nachzudenken. Doch bei einer lockeren Hose? 
Anfangs war ich skeptisch und konnte mir nicht so recht vorstellen wie es letzten Endes wirken wird. Ich entschied mich der Hose durch eine etwas andere Bundfalte noch einen Extratouch Eleganz zu verpassen. Hierfür habe ich einfach eine durchgehende Naht in der Mitte des vorderen Hosenbeins genäht. Erst mit einem Zickzack Stich doch dann noch mit der Overlock drüber genäht. Die Stiche sind enger und die Falte ist glatter. 
Außerdem habe ich den Bund schmaler gewählt und die Hosenbeine genau unterhalb der Knöchel enden lassen. 

Ich bin doch ganz überzeugt von der Hose. Die knallig weibliche Farbe gibt ihr einen schönes fröhliches Aussehen und die Bundfalten machen am Ende echt was her. 


Wie die Hose mit Stiefeletten wirkt kann ich mir noch nicht so recht vorstellen, Budapester hingegen wirken ganz bestimmt sehr schick mit einer lockeren Bluse oder einem Top aus Chiffon. 

Ich denke, dass dies nicht die einzige einer solchen Hosen bleiben wird, nächsten Monat versuche ich mich dann einmal an richtigen Bundfalten und setze vielleicht mal auf Viskose. 

Sonntag, 6. August 2017

Let's get new

Ich habe ja bereits in meinem letzten Post angekündigt, dass es eine Veränderung in meinem Leben gegeben hat. Was genau das nun für eine Veränderung ist und wie es dazu kam erfährt ihr jetzt!



Was, Wie und Wieso?


Wer mir auf Instagram folgt, der weiß, dass ich mir meine Haare von Blond auf Braun gefärbt habe. In meinem damaligem Post 'das verlassen der Komfortzone' habe ich euch mitgenommen auf meinem Weg von Haarfarbe zu Haarfarbe. Nun ist es lange Zeit ruhig geworden ich blieb im blonden Bereich und topte mich wenn dann durch Strähnen aus. 
Nun aber hatte ich genug vom Blonden und wollte etwas anderes. So kam es dazu, dass ich vor kurzem zur Haarfarbe Kastanie griff und sie mir rötlich braun färbte. 

Doch nicht nur meine Haarfarbe hat sich geändert sondern auch die Stilrichtung an die ich mich angelehnt habe. 

Früher war es eher locker, rockig und casual. Nun ist es elegant, feminin und schick. Wie es genau dazu kam kann ich ehrlich gesagt gar nicht sagen. Ich hatte halt schon immer einen Faible für Röcke und Kleider und jetzt lebe ich diesen eben aus! Irgendwann kam der Punkt, an dem ich mich in meinen Klamotten nicht mehr wohl gefühlt habe. Irgendwas hat gefehlt. Mein Style war nichts besonderes und selten aufregend. Ich wollte einen Look, nach dem ich mich umdrehen würde, würde ich ihn sehen. So kam es also, dass ich mich mehr den Kleidern und Röcken in meinem Kleiderschrank widmete und zur Zeit bin ich mehr als glücklich damit.

Früher hätte man mich niemals in Ballerinas gesehen doch nun ist es anders. Ich fühle mich in ihnen einfach wohler als in Sneaker. Ob es am Alter liegt oder einfach ein Schalter in meinem Kopf umgelegt wurde, ich weiß es nicht. Aber ich liebe es!

Hier habe ich euch ein kleines Lookbook meiner momentan Lieblingslooks zusammen gestellt, sodass ihr nachvollziehen könnt wie mein Stil jetzt aussieht!




 



Gefällt euch der schicke Stil oder seit ihr eher sportlich? 
Sagt es mir in den Kommentaren!

Schon gesehen?