Samstag, 29. April 2017

Wie viele Hosen braucht Frau wirklich?

Diese Frage habe ich mir gestellt, 
als ich mich entschloss Hosen für mich zu nähen. Auf was für eine Zahl ich nun gekommen bin und wie es weiter geht mit meiner eigenen Garderobe erzähle ich euch jetzt.


Welche Art von Hosen entschied ich mich zu nehmen?


Ich habe mich für zwei Schnittmuster von Stoff&Stil entschieden. Wer meinen Blog oder mein Instagram Account ein wenig verfolgt, der weiß, dass ich keine einzige skinny Jeans in meinem Kleiderschrank habe. Für andere ein Must have für mich ein no go. Allerdings nicht aus der modischen Sicht, sondern weil ich diese beengende Gefühl nicht leiden kann. Noch dazu finde ich lockere Hosen einfach um einiges lässiger und das wiederum passt zu meinem Stil. 

Also entschied ich mich für eine Jogginghose mit Kordeln und eine lockere Hose mit Gummizug. Nachdem ich die erste Jogginghose mit Reißverschlusstaschen ganz gut hin bekommen habe, gingen die nächsten Projekte kläglich daneben. Also wurde ich erfinderisch und nähte eine Hose mit seitlichen Eingrifftaschen und eine ganz schlicht ohne Taschen. Auch bei den Farben bleibe ich sportlich. 

Heute entstanden dann meine ersten beiden Hosen nach dem anderen Schnittmmuster.




Wie viele Hosen brauch denn nun eine Frau?


Jeder Frau hat mehr Hosen im Schrank als sie trägt. Ich habe bestimmt 10 paar Hosen doch nur 3 Stück davon trage ich regelmäßig, die anderen verbringen ihre Zeit im Schrank. Also überlegte ich, wie viele Hosen eine Frau nun wirklich brauch. 
Ich kam auf 5 oder 6 Stück, denn wenn ich 3 Stück regelmäßig trage, habe ich noch 3 Stück als Reserve. Außerdem kommen dann ja auch noch Röcke und Kleider hinzu. 


War es das also mit den Hosen?


Nein, ich werde mir auf jedenfall noch eine Biker Leggings von Pattydoo nähen. Ja ich weiß skinny Jeans als no go aber eine Leggings geht, komische Zusammensetzung. 
Doch eine Leggings hat um einiges mehr Elasthan als eine Röhrenjeans und wirkt durch die Biesen an den Knien gleich mal viel rockiger und lässiger als eine skinny. 

Vielleicht versuche ich mich irgendwann auch mal an einer Jeanshose, auch hier gibt es Boyfriend Schnittmuster, doch momentan fühle ich mich nicht in der Lage eine solche Herausforderung zu meistern. 

Wieso nicht?


Ich nähe gern Basics welche natürlich relativ wenig Herausforderung sind. Auch eine solche Hose geht nach anfänglichen Schwierigkeiten locker von der Hand, sodass man eine Jeans nicht mit einer lockeren Stoffhose vergleichen kann. Momentan bin ich an dem Punkt, wo ich mir neue Herausforderungen suche, wie Reißverschlüsse an Kleidung oder neue Schnittmuster. Doch eine Jeans gehört - zum mindest momentan - nicht dazu!

Anspruchvolle Schnittmuster werden wahrscheinlich nie viel Platz in meinem Kleiderschrank einnehmen, einfach aus dem Grund, weil ich Basic Shirts und lockere Pullis sehr mag und gern trage. Dies hat also nichts mit der Schwierigkeit der Schnitte zu tun, sondern mit meinem eigenen Style.


Als letztes möchte ich euch noch einmal auf mein Gewinnspiel aufmerksam machen, bei dem ihr ein Stoffpaket zum nach nähen eines tollen Turnbeutels gewinnen könnt!
Macht noch bis zum 5.5 mit.
Entweder über Instagram, Facebook oder direkt über den Beitrag auf meinem Blog!


Mittwoch, 26. April 2017

Der Jubiläumsbeitrag + GEWINNSPIEL

Heute feier ich auf meinem Blog drei Dinge. 
Zum einen habe ich heute Geburtstag und werde junge 21 Jahre alt, zum anderen habe ich meinen Blog nun ein bisschen länger als 2 Jahre und als drittes habe ich vor kurzem die 25.000 Besucher erreicht. Alles Gründe um mal Danke zu sagen.




Natürlich sind 25.000 Besucher für manche die Anzahl der Besucher an einem Tag, einer Woche oder einem Monat. Bei mir sind dafür 2 Jahre vergangen und natürlich wünsche ich mir, dass ich mehr wiederkehrende Leser erreiche und für die nächsten 25.000 vielleicht nur ein Jahr brauche. Doch viel wichtiger als die Anzahl meiner Leser ist mir, dass ich authentisch bin und nur Dinge auf meinem Blog mit euch teile, zu welchen ich auch zu 100% stehe. Ich möchte kein Geld mit meinem Blog verdienen oder berühmt werden. Mein Blog ist ein Art kleines Tagebuch, welches ich mit euch dort draußen teile und vielleicht sogar manchmal Leute inspiriere oder ihnen ein kleines Lächeln auf das Gesicht zauber. 

Mein Blog ist nicht professionell genauso wenig sind es meine Fotos. Klar hätte ich gerne eine super Kamera mit welcher ich tolle Fotos draußen machen kann, doch es zählt dass, was man auf ihnen sieht nicht die Qualität in der sie abgelichtet sind. 

Das ich meinen Blog über 2 Jahre stetig mit neuen Beiträgen fülle hätte selbst ich am Anfang nicht für möglich gehalten und das er ein solches Herzensprojekt wird erst recht nicht. Doch immer mehr merke ich, dass mir das nähen und der Blog als Ausgleich zum Alltag unverzichtbar sind. Bei all dem was auf der Welt Tag täglich passiert, brauch man eine kleine Welt in die man abtauchen kann und all das Böse und Schlimme dort draußen für ein paar Stunden vergisst. So einen Fluchtort sollte meiner Meinung nach jeder haben! Ob es die Musik ist, die sobald man sie anmacht alles dort draußen ausblendet oder ob es das kochen oder backen ist, was durch den leckeren Geruch und das zusehen wie es fertig wird die Realität anhält. 

Das ich mit meinem Blog solange durchgehalten habe und hoffentlich noch lange durchhalten werde habe ich euch dort draußen zu verdanken. Wenn ich sehe, dass manche Posts super ankommen, ihr mir einen lieben Kommentar da lasst oder euch per E-Mail an mich wendet, weiß ich, dass ich genau das richtige tue. Mein Leben mit euch zu teilen. 
Manche von euch waren vielleicht von Anfang an dabei, als ich anfing zu nähen. Meine ersten Werke waren alles andere als perfekt und meine jetzigen sind es immer noch nicht, doch ihr habt zusehen können, wie ich immer mehr vertrauen zu meiner Maschine bekam und immer besser wurde. Vielleicht seit ihr ja sogar schon seit April 2015 treue Leser und habt noch mit bekommen, wie ich mich mit dem Thema Mode auseinander gesetzt habe und immer mal wieder meinen Style geändert habe. 

Auch wenn du jetzt grade zum ersten Mal auf meinem Blog gestoßen bist, sage ich dir Danke! Denn neue Leser wie du sind mir mindestens genauso wichtig wie die treuen Leser an meiner Seite!

Gewinnspiel


Um euch Danke zu sagen habe ich mir folgendes ausgedacht! Wie ihr ganz oben gesehen habt, habe ich mir einen neuen Turnbeutel mit Innentasche und Karabiner für den Schlüssel genäht. Genau dieses Stoffpaket inklusive Kordeln, Jaquardband, Fransen und so weiter könnt ihr gewinnen! Was ihr dafür tun müsst? Hinterlasst mir entweder unter diesem Beitrag oder auf Instagram ein Kommentar. Das war es bereits! Damit auch Spätzügler die Möglichkeit haben noch an diesem Gewinnspiel teil zu nehmen, geht es bis zum 05.05 um 20:00 Uhr. Dann wird dem Zufall überlassen, wer von euch gewinnt!
Falls ihr den Stoff perfekt für eine Tasche oder eine Clutch haltet, könnt ihr natürlich auch entsprechendes nähen! 




Außerdem würde ich mich über ein Foto eures fertigen Stückes freuen.

Ich hoffe auf viele Teilnehmer und sage ein letztes Mal Danke!
Eure Julia

Donnerstag, 20. April 2017

DIY Project and Leather jacket

Auf Fashionfight geht es heute um mein zweiten Upcycling Rock. 
Wer meinen letzten Beitrag gelesen hat, weiß wovon ich spreche. Es handelt sich um ein DIY Projekt bei dem es darum geht aus einer Hose, welche man nicht mehr trägt einen Rock zu machen. 

Looks good


Da ich euch aber in diesem Beitrag schon erzählt habe, wie man das ganze umsetzt, von wo ich die Idee hatte und was ich geändert habe, zeige ich euch heute einen Look mit meinem neuen Kleidungsstück. Ich habe mich diesmal für eine Cargohose entschieden, welche ich damals bei Lidl geholt habe. Sie saß nie so wirklich gut im Schritt und war mir außerdem obenrum zu weit. Da ich aber diese Art an Hosen und Röcken sehr mag, setzte ich mich an die Nähmaschine und zauberte mir einen neuen Rock. Man kann ihn sowohl im Sommer mit weißen Shirt und Sneaker als auch im Winter mit Strumpfhose, Strickpullover und Boots tragen. 

Bei diesem Stück habe ich hinten auf den aufregenden used Look verzichtet und entschied mich für eine schlichte grade Naht. Außerdem habe ich darauf geachtet, dass ich die seitlichen Taschen nicht berühre, so bleibt das lässige dieser Hose/dieses Rockes beibehalten.

Die Farbe des Rockes ist so wie auf dem oberen Foto mit der Lederjacke. Leider kam sie trotz Blitz und anderen Versuchen nicht so gut zur Geltung.

Lederjacke

Ein weiteres Highlight in meinem heutigen Outfit ist die Lederjacke. Sie kam in einem gebrauchten Zustand zu mir, was man ihr aber nicht ansieht, da sie sowieso sehr 'abgenutzt' wirkt. Durch das doch sehr feste Leder wirkt sie maskulin und lässig. Auch diese Jacke hat wieder, wie ich euch in diesem Beitrag schon gestanden habe, meinen Lieblingsschnitt. Schräger Reißverschluss und viele kleine Details. Beispielsweiße Flicken aus Leder an den Ellenbogen oder die Reißverschlusstaschen an den Seiten. 


Gelnägel

Wo ich euch grade schonmal hier habe, möchte ich noch etwas mit euch teilen. Ich habe schon immer mit dem Gedanken gespielt mir Gelnägel zu machen, doch wollte ich nicht zu diesen 'traurigen' Läden, wo ein Tisch neben dem nächsten steht und alles wirkt wie am Fließband. In deutschen Nagelstudios bezahlt man sich aber meistens dumm und dämlich, so blieb es erst einmal ein Traum. Bis eine gute Freundin mir erzählte, dass sie es eine lange Zeit gemacht hat. Nun habe ich wunderschöne Nägel. Sie wirken einfach weiblicher, gepflegter und sind unkomplizierter als die eigenen. 

Ich kann nur jedem, der Wert auf schöne Finger und Nägel legt raten, sich Gelnägel zu machen und wenn man nur die eigenen Nägel verstärkt, damit sie eine schöne Form und Haltbarkeit bekommen. Natürlich ist es kostspielig und eine gewisse Verpflichtung welche man eingeht, doch ich finde es lohnt sich und vielleicht ist bei euch ja jemand zu finden, der nicht 50,00€ für Neumodelle nimmt und trotzdem gute Arbeit leistet!

Hier könnt ihr übrigens auch super die Farbe des Rockes sehen! Auf den anderen Fotos kommt die leider nicht so gut rüber.


So nun habe ich euch aber wirklich alles erzählt was ich loswerden wollte. 
Bis bald
eure Julia

Montag, 17. April 2017

Upcycling Project

Heute habe ich mir zur Aufgabe gemacht eine alte Jeans, 
welche ich nicht mehr trage, zu einem neuen Schmuckstück in meinem Kleiderschrank umzustylen. Natürlich blieb meine Nähmaschine nicht lange aus und somit fing alles wieder mit der Suche im Internet an. 

Jeanshose goes Jeansrock 

Als erstes habe ich mich natürlich wieder von Pinterest und Instagram inspirieren lassen und diesmal auch von der lieben Fredi von Seemannsgarn-handmade. Sie hat vor kurzem einen Blogbeitrag zur Challenge '12 Colours of Handmade Fashion' veröffentlicht. Es ging wie der Name dieser Challenge verrät um eine festgelegte Farbe zu der Nähbegeisterte einen Monat Zeit haben was zu zaubern und online zu stellen. Sie entschied sich für einen Rock aus rosa Cord. Wer jetzt denkt 'Was hat das alles mit meinem Rock zu tun' den kläre ich nun auf. Die liebe Fredi wählte nämlich ein Schnittmuster einer Hose für ihren zauberhaften Rock. Somit war die Idee aus einer Hose einen Rock zu machen nur wenige Sekunden später in meinem Kopf verankert. 

Nachdem ich all meine anstehenden Projekte abgearbeitet habe und es außerdem an Stoff fehlt habe ich mir meine geliebte Jeanshose von Kuyichi gegriffen. Bei der Marke handelt es sich um ein Unternehmen, welches Jeanshosen aus Bio Baumwolle herstellt. Dementsprechend hoch ist ihr Preis. Ich habe sie mir damals auf Borkum gekauft und im reduzierten Zustand noch 70,00€ bezahlt. Nun kann wahrscheinlich jeder verstehen, wieso ich sie nicht einfach in die Altkleider Tonne schmeißen möchte. Da ich aber nur noch sehr ungern enganliegende Hosen trage, entschied ich mich für die Variante aus ihr einen destroyed Rock zu nähen. 

Zu der Hose sei gesagt, sie ist so weich und leicht, fühlt sich super auf der Haut an und beult auch nach 5 Jahren nicht an den Knien aus. Wer also eine gute Jeans haben möchte und ganz nebenbei noch etwas gutes tun möchte, der sollte sich mal den Onlineshop anschauen!



Ich habe erst versucht die Nähte aufzutrennen, doch dann ging die typische Jeansnaht verloren und da ich keine Zwillingsnadel habe, um diese Naht erneut herzustellen, habe ich die Hose knapp an der Naht aufgeschnitten. Hinten musste ich den Rock sehr eng nähen, da ich sonst eine hässliche Falte abstehen hatte. Im großen und ganzen bin ich sehr zufrieden mit dem Rock. Natürlich gibt es Schönheitsfehler, wie hinten, da sitzen die Taschen nicht mehr mit gleichem Abstand zur mittleren Naht. Haben sie aber wie ich heute festgestellt habe schon vorher nicht. Noch dazu ist der Rock hinten in der Mitte ein wenig kürzer, was aber durch den gleichmäßig rundem Saum nicht aussieht, als sei es ein Fehler. Von vorne gefällt mir der Rock unwahrscheinlich gut und hier habe ich absolut nichts zu meckern.



Tipp des Tages

Ich kann nur jedem der alte Jeans im Schrank hat raten, vernäht ihm zum Rock und ihr habt einen neuen Begleiter für das ganze Jahr. Um euch das ein wenig leichter zu machen und meine Inspiration mit euch zu teilen, habe ich auf Pinterest eine Pinnwand zu diesem Thema erstellt. Schaut euch die verschiedenen Möglichkeiten und Tutorials an! (klick)

Sonntag, 16. April 2017

Geldbeutel der 1001ste

Wer sich jetzt so etwas denkt wie 
'Die Alte hat schon wieder einen neuen Geldbeutel' oder 'Langsam wird es echt langweilig' dem stimme ich zu einhundert Prozent zu, doch ich konnte es nicht lassen. Meine Gedanken kreisten schon eine Weile um ein neues Portmonnaie und heute war es dann so weit. Wer trotzdem noch Lust hat und wessen Interesse ich trotzdem geweckt habe, der erfährt jetzt mehr!


Wie alles anfing..


Meine Freestyle Nähprojekte starten eigentlich alle gleich. Ich habe Langeweile, im Fernsehen läuft nur Mist und mein Kopf ist wie eigentlich immer beim Thema nähen. Dann durchforste ich Printest und Instagram auf der Suche nach passenden Projekten. Dieses Mal wurde es ein neuer Geldbeutel. Ich weiß, ich weiß, ich habe euch schon unglaublich viele Geldbeutel in kurzer Zeit auf meinem Blog präsentiert und war mit jedem ein Stückchen mehr zufrieden, doch nie so wirklich. Wenn ich mit meinem genähten Stück nicht zufrieden bin und sei es nur ein Millimeter Höhenunterschied, dann habe ich keine ruhige Minute mehr und achte bei jedem Begutachten mehr auf dieses fiese Missgeschick. 

Welcher Schnitt?


Da ich meinen letzten Geldbeutel nun wirklich alles andere als schlecht fand, habe ich mich für einen ähnlichen Schnitt entschieden. Der Schnitt ist von Grinsestern und eigentlich für ein Etui für Visitenkarten gedacht. Nun suchte ich aber einen neuen Geldbeutel und dafür braucht man eben auch ein Kleidgeldfach. Nachdem ich bei meinem letzten Schnitt gesehen habe, wie ein solches Fach funktioniert, habe ich es einfach auf die Maße des Etuis angepasst und schon konnte es los gehen. 

Außer dem Kleingeldfach ist das Fach dahinter noch ein Unterschied zum Original. 

Der Geldbeutel hat Platz für 8 Visitenkarten und Kleingeld, außerdem bewahre ich auch meine Scheine im Fach für Kleingeld auf. 



Nachnähen?


Wer mein Stück nach nähen möchte, dem sage ich jetzt, wie es gemacht wird.

  • Schneidet noch ein drittes Stück mit den Maßen 22 cm x 13,5 cm zu 
  • Näht das Stück dann wie auf dem Foto an den Reißverschluss, genauso verfährt ihr an der anderen Seite des Reißverschlusses
  • Nun wendet ihr das ganze so, das die schöne Seite des Kleingeldfaches außen ist
  • Bügelt den Stoff so, dass sich oben 3 cm und unten 6 cm befinden

  • Steckt das fertige Stück an das große Stück ohne die Kartenfächer und zwar so, dass das kürzere Stück an der Kante liegt
  • Nun müsst ihr nur noch beide Teile aufeinander legen mit den schönen Seiten nach innen, zusammen nähen, wenden, Wendeöffnung schließen und schon ist der Geldbeutel fertig!

Samstag, 15. April 2017

Jogginghose Nr. ³

Heute geht es auf Fashionfight 
wie man dem Titel schon entnehmen kann um meine dritte Jogginghose. Diesmal mit anderen Taschen und aus zwei Farben. Was für Taschen ich gewählt habe, zu welchem Stoff ich griff und was ich noch verändert habe, jetzt!

Jogginghose, die Dritte.

Ich habe euch ja bereits zwei Jogginghosen präsentiert. Den Anfang macht letzte Woche Montag die schwarze mit den Reißverschluss Taschen und dem dicken Strickbund (klick), danach folgte Vorgestern die graue Jogginghose clean ohne Taschen mit einem schmalen weißen Bund (klick). Heute zeige ich euch meine dritte Jogginghose. Ob es die letzte sein wird? Hm.. ich weiß nicht. 

Ich entschied mich bei Nummer 3 für einen blauen melierten Sweatshirt Stoff. Nachdem gestern ein Versuch kläglich gescheitert ist, da ich erst zwei rechte Beine genäht habe, sie nach dem auftrennen und neu Zusammennähen zu eng saß und nachdem ich dann versuchte es mit sogenannten Balken an den Seiten zu retten, sie dann nach Männerhose schrie, probierte ich es heute noch einmal mit den seitlichen Eingriffstaschen. Ja, diesmal hat es perfekt geklappt und ich kann nun wieder ruhig schlafen gehen. 

Kennt ihr das, wenn ihr etwas nicht hin bekommt und euch das dann solange wurmt, bis es endlich hinhaut ? 

Damit die Taschen noch ein wenig mehr raus stechen und eine Herausforderung natürlich nicht genug ist, entschied ich mich für weißen Jerseystoff für die Taschen. Wer sich jetzt fragt was hier die Herausforderung ist, es liegt auf der Hand. Hätte ich zu dem gleichen Stoff gegriffen hätten sich kleine Fehler nicht sofort bemerkbar gemacht, bei diesem farblichen Unterschied jedoch sofort. 

Den Bund habe ich diesmal ein wenig breiter gemacht und die Ösen ein wenig weiter auseinander gesetzt. 


Wieso reißen die Ösen nicht aus?


Wer sich fragt wie ich den Stoff verstärke, damit die Ösen beim ersten Zusammenziehen nicht ausreißen, dem sei gesagt, meins ist nicht die 'schicke' Variante, aber sie ist effektiv. 

Ich bügele erst einmal eine Vlieseline auf, wichtig! bügeln, sonst kann es vorkommen, dass der Stoff trotzdem reißt. Dann lege ich zur weiteren Verstärkung noch ein Stück Lederimitat auf die Vlieseline und schlage die Ösen durch alle drei Lagen. Bis jetzt hat es bei jeder Jogginghose ohne Probleme gehalten. Selbst dem Extremtest meines Freundes hat die Variante stand gehalten. War ja auch seine Idee mit dem Lederimitat.

Die Bündchen habe ich wie bei der grauen Hose weg gelassen und den Stoff zweimal nach außen geklappt und mit einem Zickzack Stich an beiden Nähten fest genäht. 


Freitag, 14. April 2017

Jeanskleid im Shirtlook

Heute präsentiere ich euch mein neues Jeanskleid. 
Ich habe schon länger mit einem Kleid aus Jeans geliebäugelt und mir auch schon die ein oder andere Inspiration geholt. Es sollte ein lässiges Kleid sein, eine Art verlängertes Shirt. Nun habe ich mich getraut und meine Idee an der Nähmaschine umgesetzt. 


Auch im Sommer greif ich zu Jeans


Ich mag Jeans unglaublich gerne, ob als Jacke, als Hose oder eben als Kleid. Jeans Hosen habe ich unglaublich viele in verschiedenen Ausführungen und Farben. Auch Jeans Jacken besitze ich zwei Stück. Eine davon habe ich selbst aufgepimpt, diese könnt ihr hier begutachten. 

Die Art des Kleides und was ich verändert habe


Bei meinem Kleid entschied ich mich für einen hellen Jeanston ohne Waschung oder ähnliches. Der Stoff hat für Denim doch sehr viel Elasthan. Ich griff zu einem Schnittmuster welches eigentlich für ein T-Shirt gedacht ist. Ich habe es ein wenig verlängert und um 4 cm breiter gemacht. Als Highlight habe ich hinten einen 50cm langen weißen Reißverschluss eingenäht, welcher unten durch eine kleine Falte abgerundet wird.





Bei der Länge entschied ich mich für eine Höhe über dem Knie, doch nur so kurz, dass ich mich noch ohne Probleme bücken kann und das kann ich, auch wenn es vielleicht nicht so ausschaut.





Den Kragen habe ich hoch geschlossen aber etwas breiter gewählt, denn wenn es unten kürzer ist, lasse ich oben eher weniger blicken. 

Das schöne an einem Kleid ist, dass man im Prinzip schon angezogen ist. Noch schnell in die Schuhe steigen, die Handtasche über die Schulter werfen und schon ist man fertig. Des weiteren kann man dieses Kleid auch als Rock tragen, einfach ein Pulli oder Shirt drüber und schon wird aus dem Kleid ein Jeansrock. 




Donnerstag, 13. April 2017

Jogginghose aus Sweat

Eine Jogginghose gehört zu einer gut sortierten Garderobe dazu!
Meiner Meinung nach, beinhaltet eine gute Garderobe mindestens eine Jogginghose. Ob für Zuhause oder für draußen sei jedem selbst überlassen. Ich persönlich finde, dass man die bequemen Teilchen auch draußen tragen kann und zwar nicht nur im Business Look mit High Heels und fließenden Stoffen, sondern auch mit Sneaker und Basic Shirt. 




Das wichtigste beim tragen einer Jogginghose im Alltag ist, dass man seine Weiblichkeit nicht verliert. Durch zu lockere Oberteile, dreckige Schuhe oder einer Sweatshirt Jacke, geht das Gleichgewicht verloren und es wirkt zu sehr nach Sport Outfit oder dem typischen 'eben-zum-Bäcker-Look'.

Ich kombiniere meine Jogginghosen oft mit einer Jeansjacke welche figurbetont ist und dem Look eine schöne Silhouette gibt. Durch weibliche fröhliche Farben wie meinen Schuhen und stimmige Details wie dem XXL Tuch in khaki und dem dazu passenden Shopper runde ich den Look ab und bringe einen schönen Kontrast zu der Jogginghose. Grade wenn man wie ich in diesem Falle zu grau greift, was an sich ja schon sehr nach Jogginghose schreit, sollte man bei etwas schlichtem obenrum bleiben, auch Statement Shirts sind meiner Meinung nach zu gewagt, außer man greift für drüber zu einem Blazer. 

Graue Jogginghose aus Sweat


Wie ihr ja auf dem oberen Foto bereits seht, ist es eine dunkelgraue Jogginghose mit weißem Bund um umgeschlagenen Hosenbeinen geworden. Die Hose ist obenrum sehr eng und läuft dann grade zu, was den Look ein wenig abschärft und ihm etwas Figur gibt. Das weiße Kordelband und der weiße Bund strahlen etwas klares aus und passen gut als Kontrast zum dunkeln Grauton. Die umgeschlagenen Hosenbeine spiegeln durch den helleren Innenstoff ein wenig den weißen Bund wieder und schaffen eine tolle Harmonie und ein schönes Gesamtbild. 


- #Hater -

Natürlich gibt es Hater einer Jogginghose. Entweder finden Sie sie nur draußen nicht geeignet oder finden sie generell sehr schlimm und greifen selbst Zuhause nicht zu dem sportlichen Begleiter. Mir ist bewusst, dass viele es für ein absolutes No-Go halten. Doch ist Mode nicht auch ein wenig dafür da, zu provozieren und ein klares Statement zu setzen? Meines ist in dieser Hinsicht ganz klar, wem es gefällt der darf gerne schauen, wem nicht der soll doch bitte weg schauen. Böse Worte und komische Blicke gehen an mir vorbei und tuen auch der anderen Partei nicht gut. 

Hier seht ihr übrigens auch meine neue Haarfarbe. Ja ich bin wieder Blond!


Mode bedeutet Freiheit und genau diese sollte man jedem einzelnen geben! Jemand möchte im Ballkleid und Sneaker zur Arbeit? Lasst ihn doch. Jemand läuft mit Schlaghose, Cowboystiefel und pinker Lederjacke durch die City? Lasst ihn. 

Manche Menschen wissen nicht, wie schön es ist sich frei zu fühlen und ein wenig auszubrechen, aus der doch sonst sehr oft spießigen Welt. Viele tragen im Job Erkennungsmerkmale durch welche der Kunde sieht, er gehört zum Laden. Doch häufig bleibt bei so etwas dann wenig vom eigenen Stil behalten. Wenn keine Arbeitskleidung getragen werden muss, soll man sich passend zum Job anziehen. Im Büro mit Kundenkontakt also recht fein und schön hergemacht. Auch hier geht dein Stil verloren, wenn du ein sportlicher Typ mit Sneaker und Oversize Pulli bist. Daher lasst den Leuten wenigstens das bisschen Freiheit, was Sie in Punkto Mode haben!

Sonntag, 9. April 2017

ewiges must have - die Lederjacke -

Heute möchte ich euch teilhaben lassen, an der ewigen Liebe zwischen mir und Lederjacken. Wieso grade Lederjacken? Welche Art mag ich? Welche Lederjacken ibistze ich? und trage ich sie immer?


Wieso grade Lederjacken?


Lederjacken haben immer etwas cooles, etwas lässiges und wirken nie zu overdressed. Sie pimpen jeden Look auf und wirken an jeder Frau. Egal welchen Stil sie trägt und welche Figur hat. Auch die Größe spielt bei Lederjacken keine Rolle. Zudem mag ich die verschiedenen Modelle sehr. Es gibt sie in pastellrosanem Wildleder wodurch sie weiblich wirken, aber auch in schwarz mit Nieten was den Look etwas rockiges gibt. Es gibt Winterjacken aus Wildleder in oversize mit Fell für den Winter und kurze Lederjacken, welche mehr als Accessoire gedacht sind. 

Für mich bedeutet eine Lederjacke wohlfühlen und ist ein Ausdruck von Lässigkeit und Coolness. 


Welche Art mag ich? 


Mein Favorit ist die Bikerjacke. Man erkennt sie durch einen schrägen Reißverschluss. Einen blusenähnlichen Kragen, Taschen mit Reißverschluss und häufig einem Gürtel. Durch den Figurbetonten Schnitt sieht sie weiblich aus. Das Modell an sich ist ein super Kontrast dazu. Durch den schrägen Reißverschluss zaubert sie eine schöne Silhouette.


Welche Lederjacken besitze ich?


Ich besitze drei Lederjacken in unterschiedlichen Farben. Sie sind alle im Bikerstil gehalten und sehr Figurbetont. 

1. schwarz/braune Lederjacke



Die erste Jacke welche ich euch präsentiere, ist auch die erste Jacke welche ich mir geholt habe. Sie war aus der Anfangszeit von Primark also schon einige Jahre her. Ich habe sie schon gehabt, als ich 2012 nach Borkum gegangen bin und dort war sie mein ewiger Begleiter bei Wind und Wetter. Für mich ist diese Jacke dunkelbraun. Mein Freund behaart darauf, dass sie schwarz ist. Wie dem auch sei, trage ich sie nach wie vor sehr gerne und wähle sie immer wieder zu unterschiedlichsten Outfits.


2. khaki farbene Lederjacke



Die zweite im Bunde ist meine Pistaziengrüne, welche erst vor kurzer Zeit bei mir eingezogen ist. Sie ist etwas steifer als die dunkelbraune und sitzt figurbetonter. Sie hat mich durch ihre Passform und die drei Reißverschluss Taschen sehr überzeugt. Die Abnäher an beiden Armen und Reißverschlüsse an den Unterarmen machen die Jacke noch ein wenig aufregender. 


3. weinrote Lederjacke



Die dritte und letzte im Bunde ist meine weinrote Lederjacke, welche wie ihr am Etikett seht schon einiges mitgemacht hat. Ich habe sie mir im November über Kleiderkreisel bestellt. Dort war sie aber noch in einem guten Zustand, was zeigt, dass ich diese Jacke bereits einige Male an hatte. Sie ist kürzer geschnitten als die anderen und hat einen Gürtel am unteren Bund. An den Armen hat sie wie die khaki farbene Reißverschlüsse, welche bei mir allerdings immer zu sind.


Trage ich immer Lederjacken?


Im Frühling und Herbst sind Lederjacken meine erste Wahl nur manchmal greife ich zu einer Jeansjacke. Die Winter auf Borkum habe ich ebenfalls nur mit einer Lederjacke - und damit es wärmer war - einer Jeansjacke untendrunter durch gehalten. Als ich dann wieder im Ruhrgebiet war suchte ich eine schöne gefütterte Lederjacke und fand eine aus hellem Wildleder mit Fell. Diese habe ich allerdings über Kleiderkreisel bestellt und so erst als sie ankam erfahren, dass sie zu eng war. Im letzten Jahr fand ich dann eine weitere gefütterte Lederjacke, auch diese wurde über Kleiderkreisel bestellt und diesmal war es die Farbe welche anders aussah als auf den Fotos. Es ist ein Caramelbraun, überhaupt nicht meins. Doch diesen Herbst werde ich wohl mal durch die Läden gehen und schauen, dass ich eine passende Lederjacke für den Winter finde. 

Also lautet die Antwort wohl ab nächsten Winter Ja! ich trage immer (außer in Ausnahmefälle) eine Lederjacke!

Samstag, 8. April 2017

#ootd - weinrote Lederjacke - mom Jeans

Der große Wandel der Mode und was er mit uns macht. 
Nachdem ich euch Gestern meine neue Tasche vorgestellt habe, präsentiere ich euch heute das erste Outfit mit ihr! Ein Kontrast sind die türkisen Schuhe. Der Rest ist harmonisch aufeinander abgestimmt.




Ein Teil des Looks ist meine weinrote Lederjacke. Wie ihr bestimmt schon gemerkt habe, fahre ich total auf Lederjacken ab. Am liebsten die Bikerjacken mit dem schrägen Reißverschluss. Figurbetont müssen sie sein und nicht zu lang. Lederjacken besitze ich drei Stück. Eine braun/schwarze, eine khaki farbene welche auch erst vor kurzem bei mir eingezogen ist (hier zu sehen) und die weinrote. Alle sind aus Lederimitat und haben kein Vermögen gekostet. Jedoch verzichte ich nicht nur des Geldes wegen auf Echtleder Jacken sondern auch der Tiere zu liebe. Genauso wie ich kein Pelz trage, weil mir die dafür getöteten Hasen etc leid tun, verzichte ich auf Lederjacken weil mir die Lämmer, Krokodile und ähnliches bei jedem tragen durch den Kopf schwirren würden.

Designer wie Guido Maria Kretschmer verzichten ebenfalls auf Echtleder und treffen damit in der heutigen Generation voll ins Schwarze. Momentan sind Begriffe wie Vegetarier, Veganer und ähnliches sehr in der Kritik, aber auch in der Befürwortung und finden immer mehr Anhänger. Kleidung wird recycelbar hergestellt. Jacken werden aus Bäumen hergestellt. Die Mode steht in der Revolution und wird ganz neu aufgewickelt. 



Nun aber wieder zu meinem Outfit.

Außer der Lederjacke trage ich noch ein selbst genähtes Shirt in klassischen schwarz/weiß gestreift mit 3/4 Armen. Eine schwarze mom Jeans mit Löchern und Rissen und meine neuen türkisen Sneaker. 

Die Sneaker habe ich bereits in einem Flieder. Nachdem ich Hals über Kopf verliebt war und kein anderes paar Schuhe mir mehr dieses Gefühl von Leichtigkeit und Bequemlichkeit geben konnte, habe ich mich dafür entschieden, das selbe Modell in meiner anderen Lieblingsfarbe zu kaufen. Mit 100,00 € schlagen die Sneaker sehr ins Budget, doch meiner Meinung nach ist der Preis vollkommen in Ordnung und berechtigt. Nike zählte schon immer zu einer meiner Lieblingsmarken und hat sich mit dem Modell ein paar Stufen höher geschlagen.


                         


Die Hose ist von Bershka und auch hier habe ich ein weiteres Teil des selben Modells im Kleiderschrank und zwar in der Farbe weiß. Eigentlich habe ich mich auf Boyfriend Jeans fixiert, da ich eng anliegende Hosen nicht leiden kann / mich eingeengt fühle. Doch die sogenannte mom Jeans macht ihnen momentan sehr große Konkurrenz. Durch den hohen Bund sprechen sie mich sehr an, da sie grade bei lockeren Oberteilen welche lässig in die Hose gesteckt werden eine schöne Silhouette zaubern und mit dem lockeren Bein und den Löchern entspricht sie meinen Vorstellungen. Eine weitere Art mom Jeans von Pull&Bear fand ebenfalls den Weg in meinen Kleiderschrank und ist oft meine erste Wahl um mich wohl zu fühlen. 

An den Beinen musste ich ein paar Veränderungen vornehmen, da sie einen recht hohen Schlitz hatte und grade verlief. Doch nachdem ich meine Nähte gezogen hatte, spürte ich, wie sie als Lieblingsartikel in meinem Kopf gespeichert wurde. Diese Hose sehr ihr auch im Link zur Lederjacke. 




Freitag, 7. April 2017

„Wie eine Sucht. Man kann gar nicht mehr aufhören.“

Dieses Zitat kam von Birgit Schrowange. 
Zwar geht es ihr bei diesem Zitat um das ersteigern von Taschen auf Ebay, aber auch ohne diese Hintergrundwissen passt der Spruch zu uns Frauen und dem ewigen Thema Taschen perfekt.
Ich stimme ihr dort zu einhundert Prozent zu! Taschen und Frauen, dass gehört einfach zusammen. Hat es schon immer und wird es auch weiterhin. Es gibt so viele unzählige Taschen dort draußen. Ich fange jetzt nicht an die verschiedenen Modelle aufzuzählen, sonst sitze ich in ein paar Tagen immer noch hier. Das besagt allerdings, dass für jede Frau nicht nur eine passende Tasche vorhanden ist und wenn man selber näht ist dies noch  einen Tick einfacher. 


Man desgined einfach gleich nach seinen Vorlieben und Wünschen. 

Wie meine kleine Einleitung bereits verrät geht es heute um Taschen. Viele von euch werden sich denken 'Die hat sich doch vor kurzem erst eine Clutch genäht' das ist auch vollkommen richtig. Doch wie die liebe Frau Schrowange sagte, es ist eine Art Sucht. Selbst wenn man denkt, man hat sie im Griff und brauch keine neue Tasche. Sieht man eine schöne passende Tasche, dann kann man kaum anders, als sie zu kaufen. 

So ging es mir gestern beim Stoff shoppen. Ich wollte eigentlich nur Stoff und Material für zwei weitere Jogginghosen kaufen. Habe ich auch. Allerdings stand in unmittelbarer nähe zum Tisch an dem zugeschnitten wurde ein Regal mit neu eingetroffenen Baumwollstoffen und dann war er dort! 

Ein traumhaft schöner Baumwollstoff. 


Vom Look her im Vintagestil. Mit Schriftzügen, Amerikaflagge und einem beigen abgenutzten Hauptton. Absolut meins, dachte ich mir und packte ihn kurzerhand noch mit auf den Tisch. Ich bereue es keinesfalls, denn die Tasche findet selbst mein Freund schön, welcher bei den Hohlnieten sogar mitgewirkt hat.


Die Tasche hat die Maße: H 34 cm x B 44 cm x T 10 cm 
Als Vorlage verwendete ich dieses Tutorial, wobei ich die vorderen Riemen weg gelassen habe und dafür noch eine Innentasche aus dem Außenstoff hinzugefügt habe.

Der Henkel


Zum Henkel gibt es eine sehr lustige Geschichte, welche ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Als ich bei den Hohlnieten stand suchte ich auch nach Lederriemen, wie die braunen, die ich bei dieser Tasche verwendete. Gefunden habe ich einen sehr dünnen braunfarbigen Lederriemen mit so kleinen Karabinerhaken, dass die nicht mal eine 0,5 Liter Flasche ausgehalten hätten. Ich fragte vorsichtshalber eine liebe Verkäuferin, ob der Taschenriemen stabil ist und sie verneinte. Nun stand ich da. Mit allen Materialien welche ich brauche, außer dem doofen Riemen. Dann kam mir die Idee. Warum keinen Gürtel verwenden? Auch hier fragte ich aber zur Vorsicht die Verkäuferin. Etwas leiser, weil so etwas ja eigentlich nicht in ein Stoffgeschäft passt. Sie grinste und sagte 'Klar, wenn die Breite stimmt natürlich!'. Also ging mein nächster Schritt raus aus dem Stoffgeschäft Richtung KiK und ich shoppte einen schwarzen klassischen Gürtel welcher nun zum Henkel meiner geliebten neuen Tasche geworden ist!

Montag, 3. April 2017

Hab ich die Kontrolle verloren?

Herr Karl Lagerfeld sagt eins 
'Wer eine Jogginghose trägt hat die Kontrolle über sein Leben verloren' doch lieber Modeschöpfer Lagerfeld, ich mag die bequemen Dinger und zwar nicht nur auf der Couch und zum Sport. Auch im Alltag machen sie einen super Job und nein ich habe keinesfalls die Kontrolle verloren. Im Gegenteil, ich habe alles fest im Griff. Vielleicht erfreut es Sie ja ein wenig, wenn ich sage, dass ich diese selber genäht habe. Ein Teil was niemand sonst hat. 



Wenn Sie doch ganz ehrlich sind, ist eine Jogginghose manchmal einfach passender als ein Hosenanzug. Klar bei seriösen Treffen würde auch ich nicht zu einer Jogginghose und Sneakern greifen, doch an Tagen wo man sich rundum wohl fühlen möchte und mal nicht schick gekleidet sein möchte, ist sie die perfekte Wahl und eine super Alternative zur geliebten Jeans. 

Nun, nachdem ich für Herr Lagerfeld Stellung zur meiner Meinung genommen habe, kommen wir zum eigentlichen Thema.


Ich habe es getan! Eine Jogginghose mit Taschen, welche mit einem Reißverschluss geschlossen werden. Ein Hosenbund, welcher durch Gummiband und Kordel an Halt gewinnt. 


Der Schnitt ist von Stoff&Stil und erhältlich unter der Artikelnummer 2003434. Es ist eine typische Jogginghose welche an den Waden enger zu läuft. Bei den Materialien griff ich ebenfalls zu welchen von Stoff&Stil. Ich entschied mich für einen schwarzen Jerseystoff (wichtig! Er muss blickdicht sein!) , einen grauen Strickbund und schwarz/weiße Kordeln. Die Bündchen an den Hosenbeinen habe ich weg gelassen und die Hosenbeine einfach um die jeweiligen Zentimeter verlängert, ansonsten hielt ich mich an die Anleitung und bin sehr zufrieden. 





Hier noch einmal die Materialien:

  • Jerseystoff 
  • Bündchen
  • Kordel
  • Gummiband
  • Ösen
  • Vlieseline
  • Nähmaschine
  • Stecknadeln
  • Kreide oder Stift
  • Hammer (für die Ösen)
  • Maßband
  • Reißverschlüsse

Natürlich sind grade die Hosentaschen noch nicht perfekt, doch für das erste Mal bin ich mehr als zufrieden mit Ihnen und ich würde sagen, die Hose kann man draußen durchaus tragen. Sie wirkt klarerweise sehr sportlich und das ist meines Wissens nicht jedermanns Geschmack, doch wer die sportliche Schiene mag, sollte sich nicht scheren seinen treuen Begleiter auch mal auszuführen. 


Um euch das Leben leichter zu machen, habe ich mir ein wenig Zeit genommen und auf Printest eine Pinnwand mit Outfits inklusive Jogginghosen erstellt, dort findet ihr mich ebenfalls unter Fashionfight. Ich blieb bei sportlichen Looks, aber auch schicke Kombinationen finden sich unter dem Suchbegriff 'Jogginghose stylen' schnell.